PRESSEMITTEILUNGEN

Erfolgreiche Musikmentoren

Der Bund Deutscher Blasmusikverbände ist seit Samstag, dem 16. Juli, um 42 Musikmentoren und -mentorinnen reicher, denn die engagierten Jugendlichen aus ganz Baden-Württemberg, über die in den letzten Ausgaben der BLASMUSIK ein paar Mal berichtet wurde, haben ihren Mentorenlehrgang erfolgreich abgeschlossen.

Um das Erlernte zu festigen stellten die Jugendlichen ein Projekt auf die Beine um Kinder zwischen 5 und 8 Jahren an die Musik heranzuführen. Dieses stellten sie am 08. und 09. Juli in Löffingen vor einem großen Publikum vor.

Bei der Urkundenübergabe, die im Konzertsaal der Staatlichen Hochschule für Musik in Stuttgart stattfand, stellten die BDB-Mentoren ihr Projekt mithilfe von zwei Kurzfilmen der Aufführungen und dreier Musikstücke vor. Darunter waren das Kinderlied „Das singende Känguru" und „Two Worlds" aus Tarzan. 
Auch die fünf anderen Mentorengruppen zeigten, was sie alles gelernt hatten:
Die schwäbischen Chormentoren wählten hierzu passenderweise die „Schwabenhymne" sowie „Amazing Grace" aus, was beim Publikum sehr gut ankam. Die badischen Chormentoren hingegen begeisterten mit den Liedern aus dem Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu". Die Mentoren des Deutschen Harmonika Verbandes zeigten mit der „Cross-Section" von Wolfgang Kahl, dass Akkordeon, Hackbrett und Keyboard keineswegs langweilige Instrumente sind und die Mentoren der baden-württembergischen Liebhaberorchester schlossen sich dem im Bezug auf die Streichinstrumente gleich an, mit dem „Slawischen Tanz Nr. 8" und dem Thema aus „New York, New York". Die Bläsermentoren des BVBW zeigten ihr Können mit „Cumberland Cross" und „A Klezmar Karnival".

Ein weiterer Programmpunkt war die Rede des Musikreferenten des Ministeriums für Kultur, Jugend und Sport, Hans-Martin Werner, in der die besondere Leistung der rund 180 neuen Mentoren gewürdigt wurde. Außerdem beglückwünschte er sie zur Zugehörigkeit zu den mittlerweile ca. 2300 Mentoren, die in Baden-Württemberg in den letzten 15 Jahren ausgebildet wurden.

Zum Abschluss des Tages gaben alle Mentoren noch einmal ihr Bestes beim gemeinsamen Abschlussstück „We are the World" von Michael Jackson. Jede Mentorengruppe gestaltete dabei eine Strophe selbst, das Spektrum reichte von dem gesungenen Originaltext über neugedichtete Texte bis hin zur A-Capella-Version.
Das Publikum war von allen Darbietungen begeistert, die Vereine und Schulen freuen sich über die neuen Helfer, was will man mehr?

 


 

Tierisch gut!

Das Schiff „Mentorenlehrgang 2011" nimmt Kurs auf die finale Phase und das große Projekt-Event am 08/09.07.2011 in Löffingen.

In dieser zweiten, sehr arbeitsreichen Phase hieß es „Gas geben" für die Mentoren, sollte doch das große Projekt am Ende des Kurses gelingen. Es wurden Stücke einstudiert, dirigiert, Plakate gezeichnet, Musik neu arrangiert und natürlich zwischendrin auch mal eine kleine Kaffeepause eingelegt. Soviel Zeit musste sein. Auch der Spaß kam nicht zu kurz: ein Abend auf der Burg mit Feuerspucken, ein Ausflug ins Städtle, eine Filmvorführung und jeden Tag schönstes Sommerwetter und genug Zeit zum "Entschleunigen". Ebenfalls neu in dieser Phase war eine Kamera, welche die Mentoren auf Schritt und Tritt verfolgte um Szenen für einen geplanten Imagefilm festzuhalten. Natürlich wird dies auch von den Mentoren selber initiiert und auch geschnitten. Ebenfalls wurden viele professionelle Bilder geschossen, welche dann mit dem Imagefilm zusammen auf der eigenen Homepage www.bdb-musikmentoren.de zu bewundern sind.

Sogar Nachtschichten wurden eingelegt, um für die Probe am nächsten Tag noch Stücke zu arrangieren und Beschlüsse, Präsentationen oder Ähnliches festzuhalten. Zusammen mit den Leitern, Brigitte Nies und Thomas Epple konnte eine tolle und erfolgreiche, aber auch anstrengende Woche abgeschlossen werden.
In der bevorstehenden letzten Phase wird dem Projekt nun der finale Schliff verpasst. Das Ergebnis kann am 08 und 09.07.2011 in Löffingen bewundert werden. Es werden Kinderkonzerte am 08. Juli um 17 Uhr und am 09. Juli um 10 Uhr und um 11.30 Uhr in der Leichtathletikhalle Löffingen veranstaltet. Wir laden Sie rechtherzlich ein wenn es dann heißt: „Das Zoo - Orchester: Eine musikalische Reise durch den Zoo!"
Unter diesem Motto haben die Mentoren und Mentorinnen dieses Jahr eine Reise durch einen Zoo der besonderen Art vorbereitet. Hierbei wird jedem Instrument ein Tier mit Erkennungsmelodie zugeordnet und einzeln vorgestellt. Während ein Wärter und ein Kind spazieren und bei verschiedenen Tieren etwas Neues erfahren, führen sie den Zuhörer gleichzeitig durch den Zoo der Instrumente. Ein interaktives und kurzweiliges Programm erwartet Sie!

Damit wollen die Kursteilnehmer vor allem eines erreichen: junge Leute für ein Instrument und die Musik begeistern. Die Mentoren wollen den Jüngeren das Gefühl vermitteln ,wie es ist, ein Instrument zu spielen, ihnen von eigenen Erfahrungen berichten und zeigen, wie viel Spaß es machen kann, Musik zu machen. Deswegen steht im Projekt auch zentral die „Nachwuchswerbung" im Vordergrund.
Im Anschluss an das Konzert haben die Kinder die Möglichkeit sich die Instrumente etwas genauer anzuschauen, an diversen Ständen Spiele zu spielen und vieles mehr. Für Verpflegung ist ausreichend gesorgt. Seid dabei und trefft auf Exoten wie den Pink Panter, das Känguru aus Australien und viele weitere Tiere...lasst euch überraschen!

Katharina Meinen

 


 

Während der zweiten und dritten Phase der Musikmentorenausbildung vom 17. - 21. April stand das Mentorenprojekt im Vordergrund. Es wurde gebastelt, gemalt und geprobt. Mit großem Enthusiasmus und Engagement wurden erste Überlegungen zum Ablauf der Aufführung am 9. und 10. Juli in Löffingen gemacht.

Außerdem stand neben Dirigieren die Einheit "Motivation" mit Michael Stecher auf dem Stundenplan. In diesem Modul konnten die angehenden Mentoren erfahren, wie sie Jugendliche in ihrem Verein motivieren können. Sei es zu einem Jungmusiker-Leistungsabzeichen, zu mehr sozialem Engagement oder einfach zum öfterem Üben.

 


 

Die erste Phase des Mentorenlehrgangs fand vom 4. bis 6. Februar in der BDB-Musikakademie statt. Bei der ersten Phase steht das Kennenlernen an erster Stelle. Die angehenden Mentoren haben aber auch schon einiges gelernt. So haben sie unter der Anleitung von Thomas Epple die ersten Dirigiererfahrungen gesammelt. Schon nach kurzer Zeit war es kein Problem mehr, selbst einen 2er-, 3er-, oder 4er-Takt zu schlagen und das Lehrgangsorchester zu führen.

Außerdem standen Bodypercussion, Singen und Partiturstudium auf dem Stundenplan. Mit ihrem eigenverantwortlichen Projekt, eine Instrumentenvorstellung zu konzipieren, wurden die Mentoren ebenso konfrontiert. Jetzt heißt es, Infomaterialien und Ideen für das Projekt zu sammeln, um diese in der nächsten Phase zu präsentieren.

 


 

 

Pressebericht Mentoren 2011 - die blasmusik - Mai 2011


Learning by doing - Mentoren als "Mentoren-Mentoren"

Neue Wege in der Musikmentorenausbildung beschreitet die BDB- Musikakademie in Staufen. Seit Jahren steht im Mittelpunkt dieser Ausbildung die selbständige Erarbeitung eines umfangreichen Projektes, das verschiedene Aspekte musikalischer und überfachlicher Jugendarbeit ineinandergreifen lässt. Nach Themen wie „Instrumentenbau", „Kooperation mit Grundschulen" und „Gestaltung eines Kinderkonzerts" wird dieses Jahr die „Nachwuchswerbung" im Fokus stehen. Die 42 Musikmentoren werden hierbei erstmals neben dem bewährten Dozententeam der BDB-Musikakademie durch drei junge und engagierte Projektassistenten unterstützt - alle sind sie BDB-Musikmentoren der vergangenen Jahre. Auf diese Weise können sie ihr Wissen an die nächste Generation weitergeben und gleichzeitig selbst weitere Erfahrungen bei der Anleitung einer Projektgruppe sammeln.

Neben Max Christoph Udri und Jakob Scherzinger hat sich Dominik Rauer bereit erklärt, als Projektassistent die Musikmentorenausbildung 2011 zu unterstützen. Er stellt sich im Folgenden den Fragen der Redaktion.

Die Blasmusik: Wie bist du damals eigentlich zur BDB- Musikmentorenausbildung gekommen?

D.R.: Ich wurde von Thomas Epple, meinem Dirigenten bei der Stadtmusik Löffingen, angesprochen, ob ich nicht diesen Lehrgang absolvieren möchte. Zusammen mit fünf weiteren Musikerinnen und Musikern der Stadtmusik habe ich dann in Staufen die Musikmentorenausbildung durchlaufen.

Die Blasmusik: In welcher Hinsicht hat dir diese Ausbildung etwas gebracht?

D.R.: Vor allem weil ich viele neue Musiker aus ganz Baden-Württemberg kennen gelernt habe und mich in vielseitiger Hinsicht mit ihnen austauschen kann - z.B. habe ich Kontakte für ein Doppelkonzert für meinen Verein geknüpft und habe selbst schon als Gast in mehreren Vereinen von anderen Lehrgangsteilnehmern als Schlagzeuger mitgespielt, wenn dort Not an Mann war.

Zum anderen konnte ich Erfahrung bezüglich der Jugendarbeit in unserem Verein sammeln. Ich wurde dort unter anderem in die musikalische Leitung des Vororchesters integriert und kann mich dort nun auch im Dirigieren üben.  

Die Blasmusik: Wieso wurdest gerade du als Projektassistent vom BDB gefragt?

D.R.: Schau mir in die Augen, ist ja wohl klar! ... - Spaß beiseite: Grund dafür ist wahrscheinlich, dass ich mich als Musikmentor erfolgreich um die Öffentlichkeits- und Sponsorenarbeit für unser damaliges Projekt gekümmert habe. Außerdem hab ich letztes Jahr noch die Jugendleiterkarte (JuLeiCa) gemacht und konnte im Medienteam des BDB-Musikcamps mitwirken - bin also nicht mehr ganz unbekannt beim BDB.

Die Blasmusik: Was hattest du bisher als Projektassistent für Aufgaben?

D.R.: Zur Umsetzung des Projektes haben sich die Mentoren in unterschiedliche Arbeitsgruppen aufgeteilt: „Musikalischer Programmablauf", „Rahmenprogramm", „Internetauftritt", „Printmedien", etc. Von mir werden die Gruppen „Marketing" und „Projekt-Dokumentation" betreut. Das finde ich sehr praktisch, da sich mein späteres Berufsbild auch um diese Dinge drehen wird und ich nicht ganz unerfahren auf diesem Gebiet bin.

Die Blasmusik: Welche Ziele möchtest du mit deinen Gruppen erreichen?

D.R.: Primär definiere nicht ich die Ziele, sondern jede Gruppe selber. Ich greife nur wegweisend in die Arbeit ein und kann durch meine Erfahrung Input und Ideen geben. So wurde z.B. von der Dokumentationsgruppe bereits in der ersten Arbeitsphase die Idee entwickelt, einen Dokumentationsfilm über die Mentorenausbildung zu drehen.

Die Blasmusik: Was findest du stressiger - die Teilnahme als Mentor oder die Arbeit als Projektassistent?

D.R.: Auf den ersten Blick habe ich natürlich als Projektassistent mehr Freiräume im Stundenplan, da die Mentoren oft in anderen Modulen, wie z.B. Dirigieren oder Singen beschäftigt sind und ich in dieser Zeit „Pause" habe. Naja, schön wär's! Diese Zeit nutzen wir im Projektteam um die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Darunter fallen logistische Planungen wie auch Prüfung der Machbarkeit von Ideen und Konzepten der Mentoren. Die Zeit in Staufen wird also optimal ausgeschöpft. 

Natürlich ist dieser Rollenwechsel in eine verantwortungsvollere Position anfangs nicht ganz leicht gefallen. Die Nächte sind jedoch immer noch gleich kurz wie damals als Teilnehmer. Muss wohl irgendwas mit der BDB-Akademie zu tun haben ...

 


 

Willkommen beim Zooorchester!

Tierisch musikalisch, das sind die 42 engagierten Musiker, die am 8. und 9. Juli in Löffingen ihr Debüt als Musikmentoren geben, ganz sicher.

„Wir wollen Kinder für die Musik begeistern und ihnen den Weg in die Welt der Musik eröffnen", erklärt Sarah Dyrna das Ziel der frisch gebackenen Musikmentoren. „Dafür haben wir uns ein Projekt – das Zooorchester – ausgedacht."

Das Zooorchester repräsentiert einen gedanklichen Spaziergang durch den Zoo, während dessen in einer 30-minütigen Aufführung jedes Instrument mit einem Solo kurz vorgestellt wird. Zu den fetzigen Melodien von Phil Collins' Tarzan oder dem singenden Känguru sind die Kinder zum Mitklatschen, Mitsingen und Mitmachen eingeladen – schließlich will das Zooorchester sie animieren, selbst eines Tages Hand an ein Instrument zu legen.

Nach der Vorführung gibt es jede Menge Spiel und Spaß mit den Instrumenten: Neben Instrumentenmemory und zahlreichen anderen spannenden Spielen haben die Kinder die Möglichkeit, sich ein eigenes kleines Instrument zu bauen. Auch für das leibliche Wohl der Gäste ist gesorgt.

In mehreren Projektphasen, die die Musikmentoren in der BDB-Musikakademie in Staufen absolvierten, haben diese selbstständig das Zooorchesterprojekt ausgearbeitet. Die jungen Musiker können nach diesem Lehrgang nun in Kooperation mit Schule und Verein kleine Ensembles leiten und Projekte organisieren.
Ihr erstes Projekt bietet daher eine kleine Kostprobe ihrer neu erworbenen Tätigkeiten.

Am Freitag, den 8. Juli um 17.00 Uhr, sowie am Samstag, den 9. Juli um 10.00 Uhr beziehungsweise 11.30 Uhr können sich die Kinder für die spannende Welt der Musik begeistern lassen.
Der Eintritt zu der Veranstaltung, die in der Leichtathletikhalle unter der Dreifeldsporthalle stattfindet, ist kostenlos.
„Wir freuen uns darauf, unser Projekt in Löffingen vorstellen zu können und heißen alle Kinder und Eltern herzlich Willkommen", schließt Sarah Dyrna.

Laura Armbruster

 

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